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In der Maria-Magdalenen-Kirche feierten wir am 10. Mai 2026, also am Sonntag Rogate einen Dankgottesdienst für die 30 Jahre des Bestehens unseres Chores. Im Mittelpunkt stand also das Gebet. Und auch das geistliche Singen wurde als eine Form des Gebetes gewürdigt. So haben beide Thematiken im Gottesdienst eine gemeinsame Ebene.

Am Anfang stand der Dank für die Arbeit des Chores im Mittelpunkt und für die Musik, in der die Gemeinde und auch der Chor eine Verbindung zu Gott sucht und findet. Pfarrerin Petra Schenk überbrachte den Dank der Gemeinde an den Chor. In einem Gespräch bei 5 Fotos aus der Chorgeschichte beleuchteten Petra Schenk und Hanns-Peter Giering Erlebnisse der drei Jahrzehnte.

In der Predigt zu einem Text aus dem Buch Sirach über das Beten in bedrängten Zeiten führte Pfarrerin Schenk in die Ursprünge der Gospelmusik zu den Spirituals der schwarzamerikanischen Sklaven. Ihr Gebet drang durch die Wolken zu Gott. Und die Spirituals waren nicht ausschließlich Gebete sondern auch teile des Widerstandesgegen das Unrecht. Zur Fluchthilfeorganisation „Underground railroad“ die vielen Sklaven das Leben rettete erklang der Song „Plenty good room“, der genau von diesem Zug in die Freiheit redet.
Natürlich sang der Chor aus seinem Repertoire Titel wie Sunday mornin, Gospel of peace und We offer you praise. Und auch die Gemeinde sang mit.

Der Song: „He never failed me yet“ erklang als Titelmusik zu dem vorgestellten Buch gleichen Namens über die Chorgeschichte.

Gäste aus dem Chor „The Gospellers“ aus Wisconsin USA konnten mit dabei sein. Die „Gospellers haben ja durch die drei Amerikareisen einen gemeinsame Geschichte mit den „Westend-Gospel-Singers“

Dank und Fürbitte brachten uns wieder im Gebet zusammen mit der Gemeinde und der Welt in der wir leben. Bevor am Ende nocheinmal Segen und Lobpreis standen.

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